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Kanalsanierung

Der Einsatz des Curing Monitoring Systems ermöglicht es Ihnen, die Planungssicherheit Ihrer Sanierungsmaßnahme zu erhöhen, Folgekosten, Energiekosten und CO2-Emissionen zu reduzieren sowie einen Qualitätsnachweis für eine fachgerechte Sanierung zu erhalten.

Die CMS Technik zeichnet sich durch eine einfache Handhabung, robuste Systemkomponenten und eine leistungsstarke Software aus, die neue Möglichkeiten der Prozesssteuerung und des Qualitätsnachweises für den Errichter und für den Kunden bietet!

Das CMS- Messverfahren der Firma OSSCAD erhielt im Januar 2010 das deutsche Patent und in 2012 das US-amerikanische und europäische Patent.

Bedeutung für die Kanalsanierung

Verfahren zur Sanierung von Rohr- oder Kanalsystemen sind sogenannte Schlauchlining-Verfahren (engl. Cured-In-Place Pipe (CIPP)). Bei dem CIPP Verfahren werden flexible Schlauchträger aus korrosionsbeständigen Synthesefasern oder glasfaserverstärktem Kunststoffverbund (GFK Fasern) verwendet, die mit einer Reaktionsharzformmasse getränkt sind. Der Einbau in den Kanal erfolgt über die Kanalschächte, in denen der Schlauch (Liner) entweder durch Inversion (Einstülpen) oder Einzug verbaut wird. Die Aushärtung zum festen Kunststoffrohr (Liner) kann durch Warmaushärtung mittels Heißwasser oder Dampf bzw. durch UV-Lichthärtung erfolgen.

Die baulichen und betrieblichen Anforderungen

Die baulichen und betrieblichen Anforderungen an sanierte Kanäle sind hoch. Die Schlauchlining-Verfahren stehen unter besonderer Kontrolle und Prüfung, da ihre Fertigung im Feld unter erschwerten Arbeitsbedingungen erfolgt. Die Sicherstellung eines gleichbleibenden Qualitätsstandards wird nach der Verbauung durch Abnahmeprüfungen verifiziert. Qualitätsmängel am Liner bei seiner Installation können z.B. entstehen durch lokale Überhitzung (hervorgerufen durch zu starke Polymerisation des Harzes, bei einer zu hohen Wärmezuführung oder bei einer fehlerhaften Rezeptur) oder durch unvollständige Aushärtungen. Das Erkennen von Auffälligkeiten und deren genaue Lokalisierung entlang des Liners erschweren die Abnahme und die Beprobung von Linern. Aufgrund der Gefahr von Senken oder Zuläufen von kaltem Grundwasser wird ein Sicherheitsaufschlag im Energiemanagement berücksichtigt, der häufig zu unnötig langen Heizzeiten führt.

Alleinstellungsmerkmale

Das Curing Monitoring System CMS ermöglicht es, die thermische Härtung von Schlauchlinern entlang der Haltung lückenlos in Echtzeit zu messen, die Energiezuführung während Sanierungsmaßnahme gezielt anzupassen und einen Qualitätsnachweis für eine fachgerechte Härtung auszuweisen.

Systemkomponenten des CMS Systems

Der CMS Controller kann als mobile, tragbare Einheit für den Feldeinsatz oder als 19‘‘ Version für die Verbauung im Versorgungswagen des Schlauchliner-Errichters geliefert werden.

Die mobile CMS Messeinheit beinhaltet folgende Systemkomponenten:

  • DTS Messgerät
  • IPC mit Tastatur
  • VISCOM Liner Software
  • Optische Buchse (BlueBox) für den Anschluss des Sensorkabels
  • LAN Buchse
  • Buchse für Spannungsversorgung

Leistungsstarke CMS Software

Mit der CMS Software (VISCOM Liner) können die Temperaturmessdaten aufbereitet werden, so dass der Anwender den örtlichen und zeitlichen Härtungsprozess des Liners während der Sanierungsmaßnahme beurteilen und steuern kann.

Standardansichten der Software VISCOM Liner sind die Zonenansicht, die 3D Darstellung und die Curing View. Die 3D Darstellung und die Curing View dienen als Qualitätsnachweis einer fachgerechten Sanierung. Mit der Zonendarstellung werden dem Errichter eindeutige Entscheidungskriterien für die Energiezuführung zur Verfügung gestellt, so dass auch bei schwierigen Baustellen die Sanierung erfolgreich abgeschlossen werden kann.

CMS Sensorkabel

Das CMS Sensorkabel ist so konzipiert, dass es von einer Kabeltrommel direkt in den Kanal eingezogen werden kann.

Um auf der Baustelle eine möglichst einfache und schnelle Verbindung des Sensorkabels zum CMS Controller zu gewährleisten, wird das Sensorkabel werkseitig mit einem optischen Stecker vorkonfektioniert,  so dass das Messsystem mit wenigen Handgriffen aufgebaut und einsatzbereit ist.

Anwendungsfelder des CMS Messsystems

Das CMS Messsystem ist geeignet für die Cured-In-Place Pipe (CIPP) Sanierung von Freispiegelleitungen (Schmutzwasserkanäle) und Druckleitungen (Trinkwasserleitungen).

CIPP Sanierung Trinkwasserleitung mittels CMS Technik

Varianten des CMS Sensorkabels

In Abhängigkeit des Durchmessers und der Wandstärke des CIPP Liners sowie unter Berücksichtigung des gewählten Härtungsprozesses (Wasser-, Dampf- und UV Härtung), stehen für Schmutzwasser- und Trinkwasserleitungen geeignete Sensorkabel zu Verfügung, um einen hohen mechanischen Schutz für die in das Sensorkabel integrierte Glasfaser zu gewähren.

Bezeichnungen der CMS Sensorkabel

  • FlatTempPlus
    Profilabmessungen: 3.2mmx7.6mm
  • FlatTemp / FlatTempWater (NEU)
    Profilabmessungen: 3mmx6mm
  • UltraFlatTemp
    Profilabmessungen: 1.5mmx6mm
  • MircoCircle / MircoCircle-HDPE (NEU)
    Abmessungen: 3mm (rund)

Unser Angebot

  • Vertrieb aller CMS Komponenten
  • Entwicklung von Sonderlösungen

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  • Projektbegleitung
  • Inbetriebnahme
  • Schulung und technischer Support
  • Wartung und Service

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